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Finanzlexikon: default

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Als Default wird in der Wirtschaftssprache eine Situation bezeichnet, in der ein Staat nicht mehr seine Staatsschulden bedienen kann bzw. die Zinszahlungen nicht mehr leisten kann. Dabei reicht es aus, dass der betreffende Staat nur einen Teil der Schulden nicht mehr bedient. Eine deutsche Bezeichnung wäre etwa Staatsbankrott.

Mit der Erklärung des Defaults ist eine wesentliche Verschlechterung der Kredibilität, die durch verschiedene Rating-Agenturen, wie Standard & Poor's "gemessen" wird. Dies zeigt sich dann im sogenannten Länderrisiko, welches in Basispunkten (100 Basispunkte = 1 Prozentpunkt) ausgedrückt wird. So hatte zum Beispiel Argentinien zeitweise ein Länderrisiko weit jenseit der 4000 Basispunkt. Dies bedeutet, dass bei einem Länderrisiko von 4000 Argentinien einen Zinsaufschlag in Höhe von 40% auf die Zinsen für Industrienationen für neu aufgenommen Schulden bezahlen mußte.

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